Saturday, December 28, 2013

I'm dreaming of a white christmas

G'day!

Letzten Sonntag habe ich mich von der Farm verabschiedet und bin zurück nach Melbourne gefahren. Im Moment wohne ich bei Lydia, ziehe aber bald um. Ein bisschen sentimental war ich schon als ich die Farm verlassen habe, irgendwie sind sie doch so etwas wie meine Ersatzfamilie in den vier Wochen geworden. Trotzdem bin ich froh wieder in der Stadt zu sein!

Tess, der Welpe von der Farm

Tree of Life


Ich habe Weihnachten erfolgreich hinter mich gebracht. Es war wirklich ungewöhnlich dieses Jahr, ganz anders als zu Hause. Da es dieses Jahr auch das erste Mal Weihnachten ohne meine Familie war, wurde das ganze noch ein wenig ungewöhnlicher. Ich habe es trotzdem genossen, bei 25 Grad mit Australiern, die alle von einem "White Christmas" träumen! Wenn man ihnen erzählt, dass auch bei uns ein White Christmas eher selten vorkommt, sind die meisten ein wenig enttäuscht, weil diese Aussage nämlich ihr Bild über Europa kaputt macht.

Wie in England wird hier Weihnachten eigentlich erst am 25. Dezember gefeiert. Es wird zwar am Weihnachtsabend schoen gegessen und sich amüsiert, Geschenke gibt's aber erst am Weihnachtsmorgen. Mit Lydia (http://varldsresa.blogspot.com.au/), Jackson (unser gemeinsamer Freund) und seiner Familie haben wir zusammen Christmas Eve und den Christmas Day verbracht. Es war schön Familie um sich herum zu haben, die einen so herzlich aufgenommen haben! Geschenke gab es sogar auch für mich, ein Notizbuch mit Australienkarte als Cover, Lipbalm und einen Bikini mit Australienflagge als Muster. Ich bin also auch dieses Jahr nicht ganz leer ausgegangen.

Christmas tree

Lydia mit dem Weihnachtsgeschenk, das sie sich selbst gemacht hat: Canon EOS 6D

Jackson


Auch Nick, ein Freund aus Leverkusen, hat Weihnachten genossen. Ich bin froh, dass auch er etwas länger in Melbourne bleiben möchte :) Meine Pläne (wobei das mit dem planen ja immer so eine Sache ist bei mir, bisher haben sich meine Pläne meistens von selbst erledigt) sind, dass ich bis Ende Februar in Melbourne bleibe und arbeite, um dann mit Lisa (meine Freundin vom Frankfurter Flughafen mit der ich meine Zeit in Sydney und an der Gold Coast verbracht habe) durch Australien zu reisen!

Das war's soweit von mir. Noch mal Merry Christmas nachträglich und rutscht gut ins neue Jahr! Ich kann's kaum fassen wie schnell das Jahr rum gegangen ist, und wie viel eigentlich in diesem Jahr passiert ist!

Wir geniessen die Schokoladenseite des Lebens

Nick aus Leverkusen


Well(be)ing


Lydia


Bis nächstes Jahr, lasst es krachen an Silvester!

Eure Marie aus Down Under

Monday, December 16, 2013

"Farm girl" or "City girl"??

G'day!

Meine erste Farmwoche ist um und ich muss sogar gestehen, dass das Farmleben gar nicht so schlecht ist. Wobei ich schon eher das "Big City Girl", als das "Farm Girl" bin, wie ich fest gestellt habe. Für eine Weile ist es wirklich sehr schön hier auf der Farm zu sein, aber auf Dauer oder ein Leben lang wäre das nichts für mich. Es gibt sicherlich Farmen, die noch abgelegener liegen als meine. Aber ich habe hier schon das Gefühl, dass ich in "middle of nowhere" bin ;) Man kann die nächste "Stadt" aber gut in 10 Minuten mit dem Auto erreichen. Die "Stadt" ist genau so, wie ich mir eine "countrytown" immer vorgestellt habe. Ich leben hier zusammen mit einer Familie mit zwei Kindern (Hugh ist 9 und Eliza 11 Jahre alt), zwei Hunden (Heidi und Minnie), einem Kater (Digby), mehreren Hühnern, zwei Pferden und mit ganz vielen Kühen und Schafen.


Das Farmhaus



Ich wurde von meinem Farmer hier schon des öfteren auf den Straßenverkehr losgelassen und es hat erstaunlich gut geklappt! In einer Großstadt würde ich vielleicht noch nicht so besonders gut mit dem Verkehr zurecht kommen aber hier auf dem Land klappt das ganz gut. Diejenigen von euch, die mich gut kennen, wissen wahrscheinlich, dass ich nicht unbedingt die leidenschaftlichste Autofahrerin bin und werden das, was ich jetzt sagen werde kaum glauben. ABER: Hier Auto zu fahren macht SPAß!! Die Landschaft ist so wunderschön und die Straßen so breit und mein Auto sieht aus, wie der Truck von Bella aus Twilight (also unkaputtbar)! Ich geniesse es geradezu Auto zu fahren. An der Straßenkreuzungen wird es immer ein bisschen kritisch, aber davon gibt es hier Gott sei dank nicht so besonders viele.

Das Auto, das ich fahren darf


Ansonsten verbringe ich den Tag damit im Garten zu arbeiten, die Kinder zu beschäftigen oder sonstige Arbeiten zu machen, die hier täglich anfallen.
Ich kann hier Studien über alle möglichen Spinnenarten machen, ich begegne täglich einer neuen Spinnenart und eine ist ekliger als die andere. Neulich bin ich sogar auf eine der giftigsten Spinnen der Welt gestoßen: Die Red Back Spider. Die sind aber nicht aggressiv. Vor Schlangen muss ich mich hier eher in Acht nehmen. Als ich auf dem Teefeld gearbeitet habe und immer in den Tee fassen musste ohne zu sehen wo ich hingreife, war ich schon sehr beunruhigt. Mein Farmer hat mir vorher unmissverständlich zu verstehen gegeben, dass hier die giftigen Schlangen in den Teebüschen schlummern, ich aber keine Angst zu haben brauche. Die Versuche mich zu beruhigen ["We've never lost a WWOOFER before" (WWOOFER steht für "Willing Worker On Organic Farms, das bin ich diesem Falle ich)] sind gescheitert und das genaue Gegenteil wurde erreicht: Ich war sehr beunruhigt. Aber ich bin noch am Leben, also ist bis jetzt alles gut.

Die Teeplantage

Red Back Spider


Die Temperaturen klettern hier jeden Tag in schwindelerregende Höhen. Nächsten Donnerstag sollen es 40 °C (!!!) werden! Bei solchen Temperaturen kann man nichts besseres machen, als den Tag drinnen zu verbringen. Leider ist durch die trockene Hitze die Waldbrandgefahr sehr hoch. Vor vier Jahren hat ein Waldbrand hier in der Umgebung mehrere Städte nieder gebrannt. Unter anderem Marysville, eine Stadt, die quasi wieder komplett neu aufgebaut werden musste. 180 Menschen sind bei dem Brand in Marysville gestorben. Seitdem gibt es den "Black Saturday", der Tag, der an die Opfer der Waldbrände erinnert.

Morgen bekommen wir einen Hundewelpen, auf den freue ich mich schon total!

Fotos vom Welpen werden folgen!

Cheers,
Marie aus Down Under


Digby, der Kater


Der Hund Heidi


Heidi und Eliza

Australian light


Colourful bird

Abgestorbene Bäume, überall nach den Waldbränden

Sunset

Door

Thursday, November 28, 2013

Das australische Europa/Das europäische Australien

G'day!

Meine Tage in Melbourne waren wahnsinnig schoen! Ich liebe Melbourne, das wusste ich schon nach den ersten drei Stunden.Trotz des schlechten Wetters (als ich ankam regnete es in Strömen und ich musste das erste Mal in Australien meine Regenjacke auspacken) hat Melbourne Eindruck bei mir hinterlassen. Mein erster Gedanke war: Hier ist es sehr britisch. Mit anderen Worten: Hier ist es sehr europäisch. Es hat sich ein bisschen wie "nach Hause kommen" angefühlt. Ich habe in St Kilda gewohnt, der alternative Stadtteil von Melbourne mit vielen kleinen Bars und Cafes und vielen jungen Leuten. Ich hatte unglaublich viel Glueck mit meinem "Host", ich habe bei einem Freund von Lydia gewohnt. Jackson hat mir die besten Seiten von Melbourne gezeigt, unter anderem auch das MCC Stadium (MCC steht für Melbourne Cricket Club). Da er Mitglied ist, habe ich eine private Führung bekommen :)



Melbourne's Skyline


Die Atmosphäre in Melbourne ist ganz anders als in den australischen Städten, in denen ich bis jetzt war. Es ist schwierig zu beschreiben, was aber auffällig ist (im positiven Sinne), ist, dass es sehr viel kultureller ist, als die anderen Städte. Es gibt hier unheimlich viele Galerien und Theater.



Da ich ja leider nur vier Tage in Melbourne hatte, bin ich leider nicht zu den ganzen Sachen gekommen, die ich eigentlich unternehmen wollte. Da ich aber nach der Farm sowieso zurück nach Melbourne gehe, habe ich genug Zeit, die Stadt zu weiter erkunden und unter die Lupe zu nehmen. Besonders der/die/das/(was auch immer) Street Art hat mir gut gefallen.






































Im Moment bin ich auf einer Green Tea Farm, der Post folgt in ein paar Tagen.

Cheers aus Down Under,
Marie


Friday, November 22, 2013

Goodbye Gold Coast!

G'day!

Morgen geht es endlich weiter Richtung Süden. Richtung Melbourne. Richtung Arbeit. Richtung Geld. Und Geld heißt Reisen!!

Diese Woche war ich mit meinem japanischen Mitbewohner Hayato auf den Carrara Markets, ein Markt auf dem man quasi alles bekommt. Sogar meine Kindheitserinnerungen an die Hollandurlaube sind aufgeblüht, es gab holländische Poffertjes :) zwar mit Sirup statt mit Butter, Hayato war aber trotzdem begeistert!

Kindheitserinnerungen

Mein Mitbewohner Hayato aus Japan

Neben diversen Parties die noch anstanden, habe ich das erste Mal eine richtig große Spinne gesehen. Die Huntsman spiders sehen zwar unglaublich ekelhaft aus, sind aber total harmlos und kleben einfach nur an der Wand. Die wirklich gefährlich Spinnen sind klein, und denen bin ich Gott sei dank noch nicht begegnet.

Die zum Glück harmlose Huntsman Spider



Gestern Abend war ich in Byron Bay. Byron Bay ist DIE Surferstadt Australiens. Es gibt keine Hochhäuser dort, nur kleine schnuckelige Häuschen, einen tollen Strand und viele entspannte Leute mit Campervan und Gitarre, die den ganzen Tag nur barfuß herumlaufen. Also genau mein Ding. Ich habe mir geschworen, dorthin zurück zu gehen. Ich habe dort das beste mexikanische Essen meines Lebens gegessen, eine Geschmacksexplosion im Mund! Das Restaurant war klein, aber randvoll mit Leuten.

Hier ist der Link zum Restaurant: http://www.missmargarita.com.au/index.html#!/

Obwohl ich hier meine neuen Freunde verlasse, freue ich mich unglaublich auf Melbourne, neue Orte und neue Leute. In Melbourne komme ich bei einem Freund von Lydia unter, das heißt ich habe auch jemanden, der mir die Stadt zeigen kann und nicht nur die Touristenorte. Ich werde weiterhin berichten, wie es mir in Down Under ergeht!


Happiness is a pathway, not the destination.



Cheers,
Marie/Backpacker/Weltenbummler

Saturday, November 16, 2013

I'm off to Melbourne!

G'day!


Ich habe ein Erfolgserlebnis (Jihaa)!! Durch meine Freundin Lydia (Ich mache mal ein bisschen Werbung für ihren Blog: http://varldsresa.blogspot.com.au/ ) habe ich von einer Green Tea Farm in der Naehe von Melbourne erfahren. Sie hat schon vorher dort gearbeitet und so bin ich an die Kontaktadresse gekommen (Connections muss man haben, so funktioniert die Welt) . Mein Flug nach Melbourne geht am 23. November. Der Plan ist, dass ich erst mal noch ein paar Tage in Melbourne verbinge und das Nachtleben, sowie die Theater- und Kunstszene inspiziere. Melbourne soll die beste Adresse für Kunstgallerien und Theater sein.



Danach geht's dann für mich auf die Farm, wo ich mich ganz dem Farmleben widmen kann. Obwohl das nicht unbedingt der Traum meiner schlaflosen Nächte ist, bin ich froh etwas gefunden zu haben! Wer weiß, vielleicht finde ich mich ja selber während des Aufenthalts auf der Farm.
Das Problem bei der Jobsuche an der Gold Coast ist, dass mir immer etwas anders gesagt wurde. Die einen meinen es sei die perfekte Zeit um hier einen Job zu finden, da viele Geschäfte zur Weihnachtszeit Leute einstellen. Die anderen wiederum sagen, dass es quasi unmöglich ist hier einen Job zu finden. Ich habe jemanden kennen gelernt, der hier über ein Jahr nach einem Job gesucht hat. Wenn man so etwas hört, baut das natürlich nicht unbedingt auf.

Man muss einen langen Atem und Geduld haben, wahrscheinlich ein bisschen Glück, dass man zur richtigen Zeit am richtigen Ort ist!

Mein Soundtrack der Woche: Yolanda Be Cool - A Baru in New York ft. Gurrumul (Flume Remix)
http://www.youtube.com/watch?v=7xTZRYhKO9Q


Cheers,
Marie aus Down Under

Sunday, November 10, 2013

Besser arbeitslos an der Gold Coast als arbeitslos in Sydney!

 G'day!

Es ist wirklich schöner arbeitslos an der Gold Coast zu sein, als in Sydney. Überall stehen Palmen, die Menschen sind gut gelaunt und das Wetter ist fantastisch!
Diese Woche war ereignisreich, ich bin in mein neues Heim eingezogen, allerdings bin ich noch nicht so ganz überzeugt von meinem neuen Zuhause. Das wird auch der Grund sein, warum ich trotzdem noch drei Nächte bei Lisa übernachtet habe. Wir waren feiern in Surfers (am Dienstag), wir waren auf den Nachtmärkten in Surfers und haben weiter meine Resumes verteilt (am Mittwoch), haben die weltbesten Churros gegessen (am Mittwoch) und ich habe mein RSA gemacht (Mittwoch Nacht, der Tag war wirklich produktiv). Ein RSA ist ein Zertifikat in Australien, das man braucht um kellnern zu dürfen und Alkohol ausschenken zu dürfen. RSA steht für "Responsible Service of Alcohol", also für den verantwortungsbewussten Umgang mit Alkohol. Ich erhoffe mir, dass ich dadurch eventuell bessere Jobchancen im Restaurantbereich habe.

Donnerstags waren wir im Australia Zoo. Nach sage und schreibe drei Stunden Schlaf (ich habe mein RSA in der Nacht gemacht) wurden wir wir morgens um 6:45 zur nachtsschlafenden Zeit von einem Reisebus abgeholt. Es war zwar schön, aber das Geld kann man auch für bessere Dinge ausgeben. Ich hoffe ja jedes Mal, dass mein Eintritt dafür genutzt wird, dass die Tiere unter besseren Bedingungen gehalten werden. Im Grunde war der Zoo wirklich schön aufgebaut und die Tiere hatten relativ viel Freiraum. Die Schlangenterrarien waren allerdings meiner Meinung nach viel zu klein! Man kann drei Meter lange Schlangen nicht in einem so winzigen Terrarium halten! Am allerknuddeligsten waren die Koalas. Ich entschuldige mich schon einmal im Vorraus für die ganzen Koalabilder, aber ich konnte mich einfach nicht entscheiden, welches Foto am süßesten ist! Ich glaube wenn ich nach Hause fliege, nehme ich mir einen Hauskoala mit. Die sind wirklich zum knuddeln, die ganze Zeit am schlafen oder am essen. Ähnlich gestaltet sich auch der Tagesablauf von den Kängurus im Kängurustreichelzoo. Durch unsere Übermüdung war der Tag geprägt von zahllosen Lachanfällen und Kamelimitationen!

Montag morgen haben Lisa und ich uns um vier Uhr aus dem Bett gequält um den Sonnenaufgang am Strand zu gucken. Wir sind zwar halbtot die Straße entlang gerannt (wir dachten wir hätten es verpasst, weil es schon so hell war) aber es hat sich gelohnt! Das Farbspiel war toll und wie langsam alles aufgewacht ist, ist einfach wahnsinnig schön zu sehen.
Gestern Abend haben wir ein Goodbye-Barbecue für Lisa veranstaltet. Wir waren eine ziemlich gemischte Gruppe, gefühlt kannte keiner keinen aber es war so lustig! Unter Reisenden ist es auch egal wie alt man ist oder wo man herkommt, wenn man auf einer Wellenlänge ist, spielen solche Dinge wie Alter einfach keine Rolle mehr.

Leider verlässt Lisa morgen die Gold Coast für ein Farmtraining und Farmarbeit, aber ich habe mittlerweile doch eine Reihe von sympathischen Leuten kennen gelernt, die mit mir nächste Woche etwas unternehmen werden :)

Cheers,
Marie aus Down Under

P.S. Mein Soundtrack der Woche: http://www.youtube.com/watch?v=rqLXMInAoOU
       "Champions Sound" (Crystal Fighters)

Sonnenaufgang am Strand









































Lisa :)



#Koala 1



#Koala 2


#lazylife






#lazylife 2





#Koalalife




Mr. Kangaroo and me





Raubtier


Good Times


Die weltbesten Churros in Surfers