Friday, June 20, 2014

Beautiful colourful Malaysia

G'day!

Hier folgt nun mein Blogpost über Malaysia. Ich habe das Gefühl, dass Asien viel bunter ist als Australien. Da die Reise für mich das erste Mal nach Asien ging, war ich anfangs schon fast überfordert mit den Gerüchen, Geräuschen und anderen Sinneseindrücken. Ich habe mir schon in Australien überlegt, wo ich gerne hin reisen würde, habe allerdings noch nichts fest gebucht. Ich wollte flexibel sein und meinen Plan auch noch spontan umschmeissen können.


Die ersten drei Tage habe ich in Kuala Lumpur verbracht. Ich habe viele Leute getroffen, denen KL nicht gefallen hat, aber ich fand es dort eigentlich sehr schön. Obwohl Malaysia ein muslimisches Land ist, sind die Menschen in KL sehr liberal, was den Alkoholkonsum oder die Kleiderordnung angeht. Mein Highlight war natürlich das Essen! Ich will hier im Blog noch nicht zu viel verraten, da ich noch einen Artikel für den Leverkusener Anzeiger zu meiner Reise schreibe. Aber vorab kann ich sagen, dass die Vielfalt an Kulturen und Menschen mich wahnisnnig fasziniert hat. Meine Zeit in KL habe ich mit einem englischen Pärchen (Alex und Jack) und einem Amerikaner (Justin) verbracht. Mit Justin bin ich nach drei Tagen weiter auf die Perhentian Islands gereist.

Petronas Towers

Street Food

Batu Caves



Justin, Jack & Alex

Fishhead Noodle Soup

 Die Inseln waren ein Paradis. Selbst das Wasser in Australien kann damit einfach nicht mithalten! Leider bin ich schon am 2. Tag in eine Scherbe getreten, so dass ich nicht ins Wasser konnte. Das war zwar ärgerlich, wenn ich aber ehrlich bin, muss ich sagen, dass es schlimmere Orte gibt, an denen man nichts tun kann. Ich lag quasi den ganzen Tag am Strand herum und habe das Leben das Leben sein lassen.



Tameem & Haytham


Meine Zimmergenossen Tobias aus Dänemark und Jamie aus England


Danach ging es für mich ohne Justin weiter nach Kota Bharu. Kota Bharu ist eine sehr traditionelle muslimische Stadt. Ich habe daher auch bei 35 Grad und gefühlten 100 % Luftfeuchtigkeit eine lange Hose und T-shirt getragen, obwohl ich lieber im halb nackt durch die Straßen gelaufen wäre. Da Kota Bharu keine Touristenstadt ist, bzw. die meisten Backpacker eher auf der Durchreise nach Thailand sind, sind die Menschen hier auch viel freundlicher. Ich war wirklich überrascht, wie herzlich und freundlich die Leute zu mir waren. Als blonde, hellhäutige Europäerin war ich in dieser Stadt (wie in vielen anderen auch) eine Rarität. Man wird nicht nur von Männern angestarrt, sondern eben auch von Frauen. Generell ist der Trend westlich auszusehen hier sehr auffällig. Die Frauen schminken sich weiß oder versuchen ihre Augen größer aussehen zu lassen. Hier war ich auf dem schönsten Markt, den ich je in meinem Leben gesehen habe! So bunt und laut, es war unbeschreiblich.


Einer der größten Buddhas in Südostasien

Kampftanz

Reis


Colours

Chillies


Spices


Von Kota Bharu aus bin ich dann nach Penang weiter gefahren. Georgetown ist Unesco Weltkulturerbe und war definitiv mein Highlight in Malaysia. Die Gebäude sind alle noch aus der Kolonialzeit und man hat viele kleine Gassen und Sträßchen. Der Grund warum mir Penang so gut gefallen hat, ist, dass man hier westliche und asiatische Kultur vorfinden kann. Aber nicht seperiert, sondern so, dass asiatisch und westliche Kultur übergangslos zusammen fließen. Es gibt viele Galerien, viel Street Art und das beste Essen der Welt! Penang ist so etwas wie die "Food capital" Malaysias. Generell kann man sagen, dass ich mir meinen Weg durch Malaysia gegessen habe.In Georgetown habe ich auch Justin wieder getroffen und wir hatten noch zwei schöne Tage zusammen.

Street Art



Kek Lok Si





Tägliche Jam sessions in der Gallerie "Unique Penang"


 Da ich länger als geplant in Georgetown geblieben bin, hatte ich nur 2 Tage in den Cameron Highlands. Das war allerdings auch nicht wirklich schlimm, da ich von den Highlands eher enttäuscht war. Ein Hotel neben dem anderen statt kleine Dörfer mit Teeplantagen (das war meine Vorstellung). Außerdem kann man die Trekkingpfade nicht alleine laufen, da man Angst haben muss ausgeraubt zu werden.

Die Teeplantagen


Die Frucht, aus der Teebaumöl gemacht wird
 
Ich war also nicht wahnsinnig traurig, als ich mich wieder in den Bus nach KL gesetzt habe.



Ich als Muslimin

In KL habe ich dann noch 3 Tage verbacht und habe mich dann ins Flugzeug Richtung Heimat gesetzt. Und hier bin ich auch wieder! Im kalten verregneten Deutschland angekommen :D

Das hier wird aber nicht mein letzter Post bleiben. Ich werde weiter über neue Städte, die ich kennen gelernt habe, schreiben und berichten.

Bis dahin,
Cheers/Selamat jalan/Tschüss

Marie/Backpacker/Weltenbummlerin